Quappen-Kunst aus dem Oderbruch von Ingrid Harks-Hanke

 

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Die  Quappe  (lota lota)  ist  eine  Wanderfischart  und  auf  der  gesamten  nördlichen Halbkugel  verbreitet.    Als  kälteliebender  Fisch  hat  sie  sogar  die  Eiszeit  überlebt.
Die  Laichwanderung  der  Oderquappen  von  November bis  März lockt Angler  aus ganz Europa an.   Auch die  Biologen vom  Institut für Gewässerökologie in Berlin interessieren sich für die  Quappe. Sie untersuchen den Energiehaushalt dieses kälteliebenden Fisches, der   den Sommer im Brackwasser der Küsten verbringt.

                                          Quappe im Rapsfeld, 1998, Aquarell, 40 x 60

Ich  bin   auf  die  Spur  dieses   Fisches  gestoßen,   als  ich 1997  auf  der  Suche  nach  geeigneten   Arbeitsräumen   nach     "Quappendorf"     an  der  Alten  Oder   kam.   Der  ungewöhnliche  Name des Ortes  weckte  mein Interesse  und  seither ist die malerische und  plastische  Darstellung  der  Quappe  zu  einem Teil  meiner   künstlerischen  Arbeit geworden.
Auf meinen Malreisen nach Polen habe ich bemerkt,  dass es auf der anderen Seite der Oder  noch viel mehr Quappen als bei  uns gibt.  Den  ganzen Sommer  über ist  die Quappe/Mietus dort auf den Speisekarten der Bratereien zu finden.  Auch am Haff in Kaliningrad bin  ich auf Quappen und  Quappenfischer gestoßen. 

 

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